Auszug aus dem Nachwort:
Wie kam es zu dem Projekt?
Kennt ihr den Begriff Komfortzone? Nein, ich meine nicht den kuscheligen Lesesessel oder die Sonnenliege neben dem Pool, sondern unseren ganz persönlichen Wohlfühlbereich.
Ich liebe und hasse sie zugleich. Einerseits ist sie total gemütlich und alles, was man dort anpackt, wird irgendwie gut. Andererseits begrenzt sie die eigene Entwicklung wie eine ständig angezogene Handbremse und verhindert dadurch das Entdecken von ganz tollen neuen Dingen.
Beim Schreiben sind Romane meine Komfortzone. Seitenlang, nein, kapitellang kann ich Welten erschaffen, Charaktere wachsen lassen und sie in die schlimmsten Krisen stürzen – drei Mal mindestens, auch wenn ich ihnen die Problemlösung mit an die Hand gebe. Manch einer nennt es schwafeln (was ich hier schon wieder mache), der andere grandiosen Spannungsaufbau. Das liegt mir, das ist voll mein Ding. Da fühle ich mich wohl.
Wisst ihr, wo ich mich so gar nicht wohlfühle? Wenn ich mich kurzfassen soll. Nicht umsonst ist der zweite Band von »Andrew im Wunderland« das umfangreichste Buch, das ich je geschrieben habe – obwohl anfangs gar kein zweiter Teil geplant war. Aber um etwas »nicht zu können«, bin ich einfach zu ehrgeizig. Und so entschied ich, es mal mit Kurzgeschichten zu versuchen.
Und dann kam das klassische »zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen«. Ich wusste, ich würde Hilfe brauchen – und wenn es nur ein kleiner Schups in Punkto Thema oder Genre war. Außerdem überlegte ich schon lange nach einer schönen, gemeinsamen Aktion für mich und meine Follower auf Social-Media. Und dann passierte es – FUSION – und geboren war die Idee der Kurzgeschichten-Challenge…
Lies auch den Rest in „What a FANNY year“!