Über Fanny
Eigentlich war das alles anders geplant.
Ich bin Fanny Bechert. Heute spreche und produziere ich Hörbücher. Angefangen hat das Ganze allerdings weder mit einem Mikrofon noch mit einem großen Karriereplan – sondern mit einer Geschichte, die eigentlich nur in meinem Kopf existieren sollte.
Vom Zocken zum ersten Roman.
Eigentlich wollte ich nur World of Warcraft spielen.
Irgendwann war mir eine Geschichte dort aber nicht spannend genug – also habe ich angefangen, mir meine eigene auszudenken. Ein Mitspieler meinte irgendwann, ich solle sie doch aufschreiben, damit er sie auch lesen könne.
Gesagt, getan.
Knapp zwei Jahre später waren daraus ungefähr 400 Seiten geworden. Und plötzlich stand da nicht mehr nur irgendeine Geschichte auf meinem Rechner, sondern ein Roman.
Da dachte ich mir: Wenn ich jetzt schon ein ganzes Buch geschrieben habe, kann ich es eigentlich auch veröffentlichen.
Also tat ich genau das.
Schreiben war der Anfang.
Sprechen wurde der Beruf.
Mit den Büchern kamen Lesungen. Und mit den Lesungen kam immer wieder dieselbe Rückmeldung:
„Du solltest deine Hörbücher selbst einsprechen.“
Ich hielt davon zunächst ehrlich gesagt nicht besonders viel. Andere dafür umso mehr.
Auch meine Verlegerin bestärkte mich und brachte mich schließlich mit einer Hörbuchsprecherin und -verlegerin zusammen. Sie hörte offenbar etwas, das ich selbst damals noch nicht gehört hatte: Potential.
Also baute mir mein Mann eine kleine Tonkabine im Keller und ich fing an.
Erst mit meinen eigenen Geschichten. Dann kam der erste externe Auftrag. Dann der nächste.
Und irgendwann war aus „Ich probiere das mal“ eine ziemlich konkrete Frage geworden:
Bleibe ich bei meinem bisherigen Beruf – oder gebe ich dem Sprechen wirklich eine Chance?
Ich habe mich fürs Sprechen entschieden.
Schreiben war der Anfang.
Sprechen wurde der Beruf.
Mit den Büchern kamen Lesungen. Und mit den Lesungen kam immer wieder dieselbe Rückmeldung:
„Du solltest deine Hörbücher selbst einsprechen.“
Ich hielt davon zunächst ehrlich gesagt nicht besonders viel. Andere dafür umso mehr.
Auch meine Verlegerin bestärkte mich und brachte mich schließlich mit einer Hörbuchsprecherin und -verlegerin zusammen. Sie hörte offenbar etwas, das ich selbst damals noch nicht gehört hatte: Potential.
Also baute mir mein Mann eine kleine Tonkabine im Keller und ich fing an.
Erst mit meinen eigenen Geschichten. Dann kam der erste externe Auftrag. Dann der nächste.
Und irgendwann war aus „Ich probiere das mal“ eine ziemlich konkrete Frage geworden:
Bleibe ich bei meinem bisherigen Beruf – oder gebe ich dem Sprechen wirklich eine Chance?
Ich habe mich fürs Sprechen entschieden.
Eine gute Stimme allein reicht mir nicht.
Wenn ich ein Manuskript bekomme, sehe ich darin nicht einfach Wörter, die korrekt ausgesprochen werden müssen.
Ich sehe Figuren. Beziehungen. Konflikte. Tempo. Dinge, die ausgesprochen werden. Und höre etwas, was, nur zwischen den Zeilen passiert.
Vielleicht liegt das daran, dass ich selbst jahrelang geschrieben habe.
Ich weiß, wie viel Gedanken in einem einzelnen Satz stecken können. Wie genau man eine Figur im Kopf hört. Und wie seltsam es sich anfühlt, wenn jemand anderes plötzlich die Stimme einer Person wird, die bisher nur in der eigenen Vorstellung existiert hat.
Deshalb möchte ich einen Text erst verstehen, bevor ich ihm meine Stimme gebe.
Und außerhalb der Tonkabine?
Ich mag Geschichten offensichtlich schon ziemlich lange – egal ob ich sie schreibe, lese, spreche oder irgendwo darin versinke.
Große Networking-Runden gehören dagegen eher nicht zu meinen natürlichen Lebensräumen. Vielleicht bin ich gerade deshalb lieber dort präsent, wo es wirklich um Geschichten, Bücher und die Menschen dahinter geht.
Auf Buchmessen, bei Lesungen oder eben hier.
Der Rest? Den findest du wahrscheinlich irgendwann im Fannyversum.
Die Autorin gibt es übrigens immer noch.
Auch wenn mein beruflicher Fokus heute klar auf dem Sprechen liegt, gehören meine Bücher natürlich weiterhin zu mir.
Schließlich hat mit ihnen ziemlich viel von dem angefangen, was ich heute mache.
Wenn du wegen meiner Bücher, Lesungen oder einfach wegen des ganzen Drumherums hier bist:
Genug über mich.
Wie klingt dein Text?
Wenn du gerade an einem Hörbuch arbeitest und wissen möchtest, ob meine Stimme zu deiner Geschichte passt, schick mir ein paar Informationen zu deinem Projekt und einen kurzen Textausschnitt.
Als Selfpublisher kannst du auf Wunsch eine individuelle Hörprobe mit deinem eigenen Text bekommen.